Das Propolis ist das Harz von Sprossen und Blütenknospen, das die Bienen sammeln, mit Wachs durchkauen und zum Verkitten verwenden. Mit Propolis werden kleine Ritzen ausgekittet und das Flugloch im Spätsommer verengt.

Propolis wirkt antibiotisch, antiviral und antifungizid und erfüllt mehrere Funktionen. Es verhindert zum einen, dass die Behausung – meist ein hohler Baum – durch Pilze befallen wird und weiterfault. Bienen wirken so auch als Baumdoktor. Auch Fremdkörper, die nicht aus dem Bau befördert werden können, werden mit dem Kittharz überzogen, um sie unschädlich zu machen. So kann es passieren, dass man in einem Bienenstock eine totgestochene und mit Propolis überzogene, mumifizierte Maus findet. Zum anderen hält es den Stock keimarm und kann auch als Baustoff verwendet werden, der erst bei wesentlich höheren Temperaturen als Wachs schmilzt.

Um das Harz zu ernten kratzt man es von allen unebenen Flächen ab. Besonders sauberes Propolis erhält man, wenn man ein metallenes Fliegengitter auf den Stock legt. Die feinen Maschen werden komplett zugekittet.

Im alten Ägypten wurden die Mumien mit Propolis haltbar gemacht und auch bei den Ärzten und Heilern war die Wirkung von dem Kittharz bekannt.

Am einfachsten lässt sich Propolis als Tinktur nutzen. Dazu versetzt man festes Propolis mit 70%igem Alkohol und schüttelt die Mischung für 6-8 Wochen einmal täglich. Nach dem Abfiltrieren erhält man eine dunkle Tinktur, die entweder direkt verwendet, oder zu Cremes weiterverarbeitet werden kann.
Freunden und uns selber hat eine Creme bzw. die Tinktur bereits bei kleineren Wunden, die nicht heilen wollten geholfen. Im Augenblick wind wir noch selber am Ausprobieren, wobei Propolis noch helfen kann.
Sprecht uns einfach an, falls Ihr es selbst ausprobieren möchtet, über weitere Anregungen freuen wir uns!

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