Da der Bienenstaat als Volk überwintert, müssen genügend Futtervorräte haltbar gemacht und eingelagert werden. Als Vorräte werden alle möglichen zuckerhaltigen Flüssigkeiten verwendet. Die Bienen nehmen sie auf und versetzen sie im Honigmagen mit Invertase, die die Zuckerzusammensetzung verändert. Der Zuckersaft wird sehr oft von Biene zu Biene weitergegeben und verwandelt sich dabei in Honig. Besonders wichtig ist, daß der Wassergehalt bei jeder Übergabe reduziert wird, bis schließlich Honig mit einem Wassergehalt von 16-19 % in der Wabe abgelagert wird. Höhere Wassergehalte sind gefährlich, da der Honig dann leicht zu gären beginnt. Durchschnittlich kann man ca. 30 kg Honig aus einem Volk pro Jahr ernten, Spitzenvölker bringen aber teil weitaus mehr als einen Zentner.

Je nach Jahreszeit gibt es verschiedene Honigsorten:

 

Blütenhonig
Im Frühjahr ist es Blütenhonig. Alles was blüht, wird von den Arbeiterinnen angeflogen: Weiden, Schlehen, Obstbäume, Löwenzahn und Raps, um nur ein paar wenige Frühlingsblüher zu nennen. Die Honige sind sehr hell (Rapshonig ist schneeweiß) und kristallisieren sehr schnell. Um schönen streichfähigen Honig zu bekommen, wird der Honig während der Kristallisation mehrmals gerührt. Dadurch werden die Zuckerkristalle zerschlagen und viele neue Kristallisationskeime geschaffen. Statt des „brösligen“ Kristallhonigs erhält man so einen schönen cremigen Honig. Für uns sind diese Honige perfekt auf der Buttersemmel!

Sommerhonig
Die Zeit der Himbeer-, Erdbeer- und Brombeerblüte liefert eher kräftige Blütenhonige, die schon erste Anteile von Blatttrachten enthalten können. Auch diese Honige werden gerührt und geben schöne kräftige Sommerhonige („Wald- und Wiesenmischung“), die sich hervorragend auf der Semmel, aber auch im Tee machen.

Waldhonig
Waldhonig gehört zu den Blatttrachten und stammt damit nicht von Blütennektar ab. Viele Honigfreunde lassen sich davon den Appetit verderben, aber es ist eben einmal so: Waldhonig kommt von Läusen. Rindenläuse sitzen auf Fichten und Tannen und zapfen den süßen und mineralstoffreichen Saft der Bäume an. Die Bienen müssen den süßen Saft, der am hinteren Ende der Läuse austritt dann nur noch einsammeln. Waldhonig enthält viele höhere Zucker und kristallisiert nur langsam (meist so um Weihnachten). Waldhonig ist sehr aromatisch und macht sich hervorragend im Tee und beim Kochen – und selbstverständlich auch auf dem Brot!

"Kräuterhonig"
In manchen Jahren kann man noch eine letzte Sorte Honig ernten, das ist dann der Honig von den spätblühenden Kräutern wie z. B. Minze. Die Honige kristallisieren bald und sind herrlich kräuterig-aromatisch. Sie riechen teilweise sogar ganz zart nach den Kräutern.



Unsere Etiketten
Bei den Etiketten sind wir neue Wege gegangen. Außer den üblichen und vorgeschriebenen Teilen wie Honigangabe und Losnummer bieten wir auch Impressionen der Bienen oder Zeichnungen auf dem Titelbild an.

Sie können uns auch Ihr eigenes Bild geben, dann fertigen wir Ihr spezielles Etikett. Gerade als Geschenk für z.B. Geburtstage ein echter Hingucker.

Machen Sie Sich selbst ein Bild davon!

 

Außerdem bieten wir Honigverkostungen an. Hier können Sie unterschiedliche Honige probieren und erfahren einiges über die Honigbiene. Bei Interesse bitte einfach eine Mail an

info @ bienenpaten.de

Wir freuen uns über unverbindliche Anfrage!

 

Zusätzliche Informationen

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